Projektes LPI

Zusammenarbeit der Städt. Berufsschule für Zahnmedizinische Fachangestellte und der Universität Stuttgart im Rahmen des Projektes LPI

Im Zuge des Projektes LPI (Länder- und phasenübergreifendes Interface der beruflich-technischen Bildung) arbeiten die Städtische Berufsschule für Zahnmedizinische Fachangestellte in Stuttgart und die Universität Stuttgart, Abteilung Berufspädagogik mit Schwerpunkt Technikdidaktik (BPT), eng zusammen. An diesem zukunftsorientierten Projekt sind verschiedene Bundesländer, wie Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, beteiligt. Das Hauptziel dieses Projektes ist die Integration und der Ausbau der fachlichen und mediendidaktischen Digitalisierung in der beruflich-technischen Bildung.

Ziel des Projektes

Das Projekt verfolgt die Vision, Auszubildende nicht nur optimal auf ihre Prüfungen vorzubereiten, sondern sie auch bestmöglich auf die Herausforderungen des beruflichen Alltags vorzubereiten. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Digitalisierung gelegt, insbesondere auf den Einsatz von innovativen Lernmethoden wie Virtual Reality (VR).

Der Start der Zusammenarbeit

Die Kooperation zwischen der Städtischen Berufsschule für Zahnmedizinische Fachangestellte und der Universität Stuttgart nahm mit einem ersten Treffen zwischen Christina Hihn und Tobias Bahr, wissenschaftlichen Mitarbeitern des Institutes für Erziehung an der Universität Stuttgart, ihren Anfang. In diesem ersten Meeting wurden die Bedürfnisse und Ideen der Schule sowie die technische Ausstattung besprochen. Gemeinsam erarbeiteten die Beteiligten ein konkretes Konzept, das die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit bildete.

Umsetzung und erste Schritte

Nur wenige Wochen nach dem initialen Treffen fand ein weiteres Meeting statt, bei dem Lehrkräfte, Vertreter der Zahnärztekammer und des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. zusammen mit Christina Hihn und ihrer Mitarbeiterin einen wichtigen Schritt in die Praxis umsetzten: die Produktion eines 360°-Videos für den VR-Bereich der Schule. Dieses Video stellt eine Simulation der praktischen Prüfung dar und ermöglicht den Auszubildenden einen realistischen Einblick in den Prüfungsablauf. Die Lernenden können die Simulation in einer virtuellen Umgebung durchlaufen, was ihnen hilft, sich optimal auf die Prüfungssituation vorzubereiten und ihre praktischen Fähigkeiten zu festigen.

Innovation durch VR

Das VR-gestützte Lernen bietet den Auszubildenden eine einzigartige Möglichkeit, praxisnahe Erfahrungen in einer sicheren Umgebung zu sammeln. Die Simulation der praktischen Prüfung ermöglicht es den Auszubildenden, sich mit den Prüfungsanforderungen vertraut zu machen und durch Wiederholungen ihre Technik und Selbstsicherheit zu steigern. Dies ist besonders wertvoll, da die VR-Technologie den Auszubildenden eine intensive und realistische Vorbereitung bietet, die auf herkömmliche Lernmethoden schwer zu reproduzieren ist.